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  2SK1530 Hybrid
 

 

Kopfhörerverstärker nach abgeändertem Schaltplan
des 25W-Class-A-Verstärkers








Projekt-Beschreibung :
Kopfhörerverstärker P88CC/E88CC-IRFP350, 2SK1530
Bauteilaufwand : mittel
Bauteilkosten : ab ca. 40 Euro (ohne Spannungsversorgung und Gehäuse)  *)1
Schwierigkeitsgrad : mittel

*)1 in Abhängigkeit der Verwendung audiophiler Bauteile kann die Preisgestaltung
stark abweichen, die zusätzliche Verwendung von 15µF-MKP-Audyn-Caps an der
Anodenspannung schlägt mit zusätzlich 12 € je  Kanal zu Buche.
Ebenso ist die E88CC etwa 3 € teurer als die P88CC.

2SK1530Y :
Der 2SK1530Y kostet zur Zeit um die 7 .. 8 € / Stück - dieser Preis wird sich in
absehbarer Zeit nach oben hin korrigieren, da der 2SK1530 von Toshiba nicht
mehr produziert wird.
Alternativ lässt sich ein IRFP 350 benutzen, dieser ist im Klang
etwas "schärfer" - allerdings auch sehr detailauflösend.

 

Das Gehäuse zu diesem Verstärker 
wird aus einem Aluminium-Block gefräst,
so dass die gesamte Gehäusefläche als Kühlkörper zur Verfügung steht.
Das Gehäuse wird hier beschrieben:
Alu-Massivgehäuse


Im Gegensatz zur Schaltung des 25-Watt Verstärkers verwende ich hier für den
Stromverstärker (2SK1530, Tip141) eine symmetrische Versorgungsspannung,
womit die Koppelkondensatoren im Ausgang nicht mehr benötigt werden.
Bei geringen Leistungen funktioniert dies ohne auf Temperaturkompensation achten zu müssen
- immerhin stehen hier ca. 1860cm^2
als äußere Kühlfläche zur Verfügung.
Der Schaltungsaufbau ohne Koppelkondensatoren im Ausgang der Schaltung bedeutet zwangsläufig nicht,
dass diese Schaltungsvariante besser klingt als die Variante mit Koppelkondensatoren.
Je nach angeschlossenem Kopfhörer (oder Lautsprecher)können Koppelkondensatoren
- insbesondere wenn ein hoher Anteil MKP- oder ähnliche Kondensatoren benutzt werden -
den Klang positiv beeinflussen.
Hier spielt sowohl der objektive- als auch der subjektive Klangeindruck eine Rolle.

Es kann also nicht schaden, in die Schaltung zu Versuchszwecken Koppelkondensatoren einzubinden.


Wenn ein stromstärkeres Netzteil (für den Stromverstärker) benutzt wird kann ein Class-A-Verstärker höherer Leistung (bis 10W) aufgebaut werden. Es muss dann lediglich der Emitterwiderstand
des TIP141 angepasst werden.

Der Schaltplan

  • SchaltplanSchaltplan







    Die Spannungsversorgung

  • SchaltplanSchaltplan










    Die Verstärkerschaltung

  • SchaltplanSchaltplan










 

Modifikation 1



Erhöhung des Spannungsverstärkunsfaktors
erstes Triodensystem : Änderung des Anoden-
und Kathodenwiderstandes
Parallelschaltung eines Elko's zum Kathodenwiderstand
zweites Triodensystem : Änderung des Kathodenwiderstandes


  

Ruhestrom- und Arbeitspunkteinstellung

Ruhestrom- und Arbeitspunkteinstellung

Links die ursprünglich geplanten Platinen,
nachdem diese für den Einbau in's Gehäuse als zu groß befunden wurden,
habe ich die Schaltung noch ein mal unter Beachtung der
Baugröße ein zweites mal aufgebaut (rechts).


Der Stromverstärker im Testaufbau

der Stromverstärker im Testaufbau
























Eingebaute Baugruppen (Alu-Vollgehäuse)







Die Anodenspannung wurde hier noch mal mit 2 St. 15µF MKP Audyn-CAP
gepuffert, dies liefert im Präsenz- und Hochtonbereich eine feinere
Auflösung - insbesondere mit der Verwendung des 2SK1530Y.
Bei Verwendung der FET's IRFP350/360 oder IRF150 ist der Klang
tendenziell etwas "schärfer", der Triodenklang bleibt hier etwas
auf der Strecke - ist Geschmackssache.

Eine Abänderung der obigen Schaltung ist in folgendem Bild zu sehen :
Der Transistor (TIP141) für die Ruhestromeinstellung wird gegen einen
Widerstand ersetzt.
Die Spannungsversorgung wird stabilisiert über Spannungsregler ausgeführt.

Für den FET sind mehrere Typen möglich :
IRFP350 / 360, 2SK1530, IRF150 . . .













 


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